Mit viel Vorfreude sind wir am letzten Wochenende nach Berlin gereist, um an der Norddeutschen BlitzMannschaftsMeisterschaft teilzunehmen. Wir waren vom Rating her an Nummer 24 von 30 Mannschaften gesetzt.
Die Rolle des ständigen Underdogs hat uns allerdings nicht so gut gepasst. Vielleicht lag es an der Berliner Luft, dem Vorabend im größten Irish Pub, das ich bisher gesehen habe oder aber einfach an der Auslosungsmethode, die von vielen Mannschaften kritisiert wurde.
Die Veranstalter haben das Rundenturnier schlicht nach der Startreihenfolge ausgelost. Das hat zur Folge, dass die „guten“ Mannschaften zunächst gegen die eine Hälfte der „schlechten“ Mannschaften spielen, dann gegen die komplette obere Hälfte der Rangliste und zum Schluss gegen die andere Hälfte der „schlechten“ Mannschaften.
Die Tabellensituation ist quasi nach 3/4 der Spielzeit entschieden, außer es passieren vereinzelte Wunder.
Für uns bedeutete diese Auslosung, dass wir am Anfang und Ende des Turniers die stärksten Gegner bekamen. Demzufolge war der Einstieg schon sehr hart und deprimierend. Ich persönlich bin mit 0/8 gestartet, bevor ich überhaupt ein erstes Remis ergattern konnte. Den anderen Fischbekern erging es nicht ganz so übel, doch so richtig positiv überraschen konnten wir alle nicht.
Wir haben es mit Humor genommen und sind als 27.te zumindest nicht als Letzte nach Hause gefahren. Es sind halt die besten Amateurschachspieler Deutschlands mit dabei.
Hier der Link zu allen Ergebnissen : https://s1.chess-results.com/tnr1382215.aspx?lan=0&art=46&SNode=S0
Impressionen aus Berlin:









